top of page

Über den Fohlenhof Astner

Bio-Bauernhof in Osttirol

Fohlenhof Astner Biobauernhof

Die Hofchronik

1944 erwarb Bernhards Großvater Johann den Betrieb im Rahmen der Südtiroler Umsiedlung. Weitum bekannt für sein Gespür für Pferde, baute er hier einen Noriker-Zuchtbetrieb mit eigener Hengststation auf. Als trittsicheres, gutmütiges Gebirgskaltblutpferd war der Noriker damals ein unverzichtbares Arbeitspferd in der Landwirtschaft. Hengststation der Staatshengste Eugen Vulkan und Kreuzberger Nero, 14 eigene Stuten und Jungtiere prägten das Bild des Betriebs. Man nannte Johann "den Fohlenhofer" – der Name des Hofs ist bis heute weitum bekannt.

Mit dem ersten Traktor 1948 verlor das Arbeitspferd am Fohlenhof allmählich an Bedeutung, auch wenn die Technik anfangs noch in den Kinderschuhen steckte: In den Wintermonaten musste oft noch ein Pferd zur Starthilfe vorgespannt werden – meist Stute Flora, das letzte Pferd am Hof. Altbauer Seppl erlebte diesen Wandel mit, von einer Pferdestärke bis 220-PS.

Familie Astner vom Fohlenhof in Osttirol

Ein Familienbetrieb in dritter Generation, der sich immer wieder neu erfindet – ohne zu vergessen, woher er kommt.

Familie Astner Fohlenhof Astner
Bernhard und Sylvia Astner Fohlenhof Astner Nikolsdorf

Hof und Familie heute

Heute leben Bernhard und seine Frau Sylvia mit den vier Kindern und Bernhards Eltern am Fohlenhof – gemeinsam mit Hündin Phoebe (Österreichischer Pinscher).

Bernhard übernahm den Betrieb 2007
von seinem Vater und verantwortet Hof, Tiere und Anbau – von der Pferdepension über die Feldarbeit bis zum Winterdienst liegt die operative Führung des Betriebs in seiner Hand. Seit der Übernahme entwickelte sich der Hof zu einem vielseitigen Bio-Betrieb.


Sylvia kümmert sich u.a. um Direktvermarktung, Büro und Social Media. Außerdem hält sie seit 2023 zusätzlich eine kleine Lama-Alpaka-Herde auf dem elterlichen Schusterhof. Als diplomierte Sozialpädagogin, diplomierte Kinesiologin und angehende Fachkraft für tiergestützte Pädagogik bringt sie fundiertes Wissen mit, wenn Mensch und Tier  aufeinandertreffen. Ihre Expertise und langjährige Erfahrung ist auch Grundlage für Sylvia's Mentoring-Programm "Bauerfrau – die Bäuerin der neuen Zeit" - das ganzheitliche Angebot für Bäuerinnen.

​

Aus dem einstigen Ackerbau- und Pferdezuchtbetrieb ist ein vielseitiger Bio-Hof geworden: Pensionsplätze für Pferde im Offenstall, Bio-Lebensmittel direkt ab Hof – allen voran Hanf, bei dem wir seit 2016 als Osttirols Pioniere gelten, dazu Kartoffel, Getreide und Speiseöle – sowie Lama-Erlebnisse, Hofbesichtigungen, Dienstleistungen im Bio-Landbau, Winterdienst und Grünraumpflege für Gemeinden und Betriebe.

 

Die Herausforderungen unserer Zeit, sowohl innerhalb der Landwirtschaft als auch gesamtgesellschaftlich, betrachten wir als eine Art Wachrütteln. Wir wollen sie annehmen und als Chance nutzen: Ein gesunder landwirtschaftlicher Betrieb kann viele Lösungsansätze und Antworten für die Probleme und Fragen unserer Zeit liefern. Wir haben uns bewusst dazu entschieden, auf dem Wissen unserer Vorfahren aufzubauen und, aus heutiger Sicht, neue Wege zu wagen. Eigentlich ist es viel mehr ein Erinnern, ein Sich-wieder-Verbinden – deshalb greifen wir u. a. bewusst auf alte Kulturpflanzen und Tierrassen zurück.

​

Als Bio-Austria zertifizierter Betrieb verzichten wir konsequent auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel – Grundlage für alles, was wir hier tun.

Diese Sorgfalt wird immer wieder von außen bestätigt:

  • Erster landwirtschaftlicher Betrieb mit Gemeinwohl-Zertifizierung in Tirol

  • Gold & Bronze – Alpe-Adria-Ölprämierung (2018 Bronze, 2020 Gold und Kategoriesieg Hanfsamenöl)

  • Gold & Bronze – Kärntner Ölprämierung (2022 Gold und Landessieg Rapsöl, 2025 Bronze)

  • Top 100 Produzenten Österreichs 2026 (KALK&KEGEL Magazin)
     

Als erster Tiroler Bauernhof mit extern auditierter Gemeinwohlbilanz stellen wir Werte wie Menschenwürde, Tierwohl, ökologische Nachhaltigkeit und Solidarität in den Mittelpunkt – für uns Ausdruck eines bewussten Umgangs mit Mensch, Tier, Natur und Ressourcen.

Autarkie
ist für uns ein Weg, den wir Schritt für Schritt konsequent weitergehen. Seit 2019 deckt eine Photovoltaikanlage mit Speicher einen Teil unseres Strombedarfs – errichtet vom Gemeinwohl-zertifizierten Betrieb sun.e-solution. Warmwasser gewinnen wir über eine Solaranlage, unser Trinkwasser stammt aus dem hofeigenen Grundwasserbrunnen. 
 

Achtsamkeit und alte Rituale sind fester Teil unseres Alltags – Räuchern gehört für uns ebenso dazu wie der bewusste Umgang mit besonderen Momenten am Hof. Ein Beispiel: Wenn ein geliebtes Tier unsere physische Welt verlässt, schenken wir diesem Übergang besondere Aufmerksamkeit – eine Räucherschale mit getrockneten Kräutern und Weihrauch zur energetischen Reinigung, eine Adlerfeder, manchmal Rosenwasser. Rituale, die Teil unseres Verständnisses von Landwirtschaft sind – als Verbindung zwischen Mensch, Tier und Natur.

Auszeichnungen

Gemeinwohl Ökonomie Bilanzierendes Unternehmen

Gemeinwohl-Zertifizierung

Erster landwirtschaftlicher Betrieb mit Gemeinwohl-Zertifizierung in Tirol
Mehr erfahren

Sylvia und Bernhard Astner, Fohlenhof Astner – Top 100 Produzenten Österreichs, KALK&KEGEL

Top 100 Produzenten Österreichs 2026

Ausgezeichnet vom Gastro-Magazin KALK&KEGEL.
Mehr erfahren

Sylvia und Bernhard Astner, Fohlenhof Astner – Alpe-Adria-Ölprämierung

Alpe-Adria-Ölprämierung

Bronze 2018, dann Gold mit Kategoriesieg 2020 für Hanfsamenöl.

Sylvia und Bernhard Astner, Fohlenhof Astner – Kärntner Ölprämierung

Kärntner Ölprämierung

2x Gold und 1x Landessieg (2022), 2x Bronze (2025) - Spitzenqualität bei Hanfsamenöl und Rapsöl.

Interesse an einer Hofbesichtigung?

Wir bieten Hofbesichtigungen für Gruppen an – ganz nach Wunsch mit Themenschwerpunkt: Nutzhanf, alte Getreidesorten, Bio-Kartoffelanbau, Pferdestall oder "Bauerfrau - die Bäuerin der neuen Zeit"

bottom of page