Fohlenhof Astner – ein Paradies für Pferd und ReiterInnen

Unser heller, gut gelüfteter Offenstall mit großzügigem Außengelände und direktem Weidezugang lässt Pferdeherzen höher schlagen. Während der Fohlenhof ursprünglich ein Zuchtbetrieb für Noriker war, bieten wir heute hochwertige Einstellplätze für Pferde aller Rassen und Größen an. Die Tiere werden in kleinen Gruppen gehalten und genießen neben hofeigenem biologischem Futter (Heu, Hanfpellets) vor allem die Möglichkeit der sozialen Interaktion untereinander.

Reitplatz mit Blick auf die Lienzer Dolomiten

Der 20x40m große Reitplatz von Pro Equus mit 3-Schicht-Aufbau ermöglicht ein ganzjähriges Reitvergnügen bei traumhafter Kulisse. Die spezielle Quarzsand-Vlies-Mischung sorgt für einen trockenen, staubarmen und trittsicheren Untergrund.

Großzügige Sattelkammern und ein gemütlich eingerichteter Aufenthaltsraum für PferdebesitzerInnen runden unser Angebot ab.

Einstellplatz frei?

Am besten gleich nachfragen und deinen persönlichen Besichtigungstermin vereinbaren: telefonisch bei Bernhard Astner +43 (0)664 14 14 122 oder per Mail an willkommen@fohlenhofastner.at

Ein Blick in die Hofchronik

Der Fohlenhof wird heute in der dritten Generation von der Familie Astner geführt. Anfang der 1940er-Jahre hatte Bernhard‘s Großvater Johann den Betrieb im Rahmen der Südtiroler Umsiedlung vom Land Tirol erworben, damals Außenstelle der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Lienz.

Der „Fohlenhofer“, wie der Großvater damals genannt wurde, war weitum für sein gutes Gespür für Pferde bekannt und baute in seiner neuen Heimat einen NORIKER-ZUCHTBETRIEB auf. Als trittsicheres Gebirgskaltblutpferd mit gutem Temperament waren Noriker als Arbeitspferde in der Landwirtschaft weit verbreitet. Der Fohlenhof war damals Hengstenstation, die Staatshengste EUGEN VULKAN und KREUZBERGER NERO waren hier stationiert. Rund 14 eigene Stuten und Jungtiere wurden von der Bauernfamilie als Zucht- und Arbeitstiere eingesetzt.

 

"Der Fohlenhofer" Johann Astner

Der 1. Traktor am Fohlenhof

Mit zunehmender Mechanisierung in der Landwirtschaft sank die Bedeutung von Pferden. Der Übergang war fließend. 1948 wurde der erste Traktor gekauft. Die Technik stand damals noch in den Kinderschuhen. So kam es immer wieder vor, dass – vor allem in den Wintermonaten – ein Pferd zur Starthilfe vorgespannt werden musste. Meist war das Stute „Flora“, das letzte Pferd am Fohlenhof (Mitte der 1950er-Jahre).

 

Der Bauernhof hat sich prächtig entwickelt, Ackerbau und Viehhaltung prägen seit jeher das Leben und Arbeiten am Hof. Altbauer Seppl hat die gesamte Entwicklung von 1 NORIKER-PFERDESTÄRKE über 26 PS (der erste Traktor am Hof) bis 220 PS-Traktor miterlebt. Seine bildhaften Erzählungen sind wahre Schätze für die Hofchronik.

 

Josef Astner, Altbauer am Fohlenhof

Großonkel Franz Astner mit Zuchtstuten

Gemälde eines englischen Besatzungssoldaten auf dem Bauernhaus